So geht Entspannung nicht: Unsere Top 7 der größten Urlaubs-No-Gos

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Man wartet lange auf ihn, und wenn er dann endlich da ist, läuft er doch nicht wirklich immer so, wie man es gerne hätte.

Von Gereiztheit der diätbegeisterten Urlaubsbegleitung bis zur Erschöpfung durch nicht enden wollende Sehenswürdigkeiten-Marathons: Hier ist unsere Top 7 der größten No-Gos, damit Sie nicht in die typischen Urlaubs(stress)fallen tappen. 

 

No-Go # 1

Im Urlaub mit der Diät durchstarten

Urlaub bedeutet Freizeit, Freizeit bedeutet eigene Zeit. Manch einer stellt sich dann die Frage, was er (bzw. sie) eigentlich immer schon mal machen wollte, aber aus Zeit- oder sonstigen Gründen eben im Alltag nicht machen konnte. Gutes Beispiel: Eine Diät. Gar nicht so selten, wie Umfragen zeigen. Selten allerdings, dass man es auch schafft, das Vorhaben nicht nur für einige Tage umzusetzen.

Ausgerechnet in Ländern und an Orten mit exotisch-kulinarischen Spezialitäten mit einem opulenten Frühstücksbuffet von Pastete über Eierspeisen bis Schokoladenkuchen und täglicher Pizza-Pasta-Dessert-Vollpension sollte man nicht unbedingt den Startschuss für eine Diät legen. Das führt eher zu Frust und Gereiztheit. Da ist das Scheitern vorprogrammiert.

Unser Tipp: Den Urlaub mit allem Drum und Dran, allerdings in Maßen genießen, und den Startschuss einer Ernährungsumstellung in den Alltag nach dem Urlaub einbauen.

Mehr Tipps dazu, wie Sie eine Ernährungsumstellung angehen gibt es übrigens von uns… richtig… nach der Urlaubszeit… also im September.

 

No-Go # 2

Das Hardcore-Sportprogramm für den Urlaub

Einen ähnlichen Fehler begeht, wer sich für den Urlaub das Hardcore-Sportprogramm vornimmt: Das ohnehin begrenzte Volumen des Koffers schrumpft mit jedem Paar an Sportschuhen, der (gerne auch farblich) dazu passenden Sportbekleidung und dem weiteren und auf jeden Fall nötigen Equipment wie Bändern, Tapes, Trackern und der eigenen – im Alltag angestaubten – Kurzhantel…  egal, wie gut Sie unsere Top 10 Tipps zum Kofferpacken auch nutzen.

Nicht selten bleibt die einzige wirkliche „sportliche“ Aktivität das Verräumen im Schrank, und das einzige laute Geräusch der tägliche Seufzer gefolgt von: „Eigentlich sollte ich jetzt ja…“…

Wir sagen ja nicht, dass Sport im Urlaub eine grundsätzlich schlechte Idee ist. Die Selbstreflexion in Bezug auf das eigene Verhalten im Urlaub ist auf jeden Fall grundsätzlich eine richtig gute. So bleibt Platz für Souvenirs und einen weiteren Lieblingspulli. Denn beim Anblick des im Urlaub nicht getragenen Lieblingspullis bekommt man zumindest kein schlechtes Gewissen, oder?

Also stellen wir die Frage noch mal: Wie viel Sport werden Sie nach einem Liter gut gekühlten Sangrias, 38 Grad Außentemperatur und einem lauen Sommerabend wirklich machen?

 

No-Go # 3

Ein Marathon der Sehenswürdigkeiten

Ein weiterer Klassiker ist die Urlaubsplanung an sich. Konsequent durchgetaktet möchte man im Urlaub selbstverständlich möglichst viel erleben und möglichst keine Sehenswürdigkeiten verpassen (Sehenswürdigkeiten, welche Oma, Opa und der gefühlt komplette Freundeskreis natürlich längst kennen). Zur Erholung im Urlaub gehört auch, dass man nicht unbedingt jede Aktivität mit einer Stoppuhr ausführt. Ansonsten endet dieser Marathon mit dem Gefühl „jetzt erst recht Urlaub zu brauchen“.

Gehen Sie mal mit offenen Augen und ohne Zeitdruck durch den Ihnen unbekannten, Ort und Sie werden erstaunt sein, welche Besonderheiten und Reize Ihnen plötzlich bewusst werden. Ganz im Gegensatz zum „Abarbeiten eines Urlaubsplans“.

 

No-Go # 4

„Es wird schon nichts passieren!“  – ohne Versicherung in den Urlaub fahren

Beim Planen eines Urlaubs macht man sich natürlich viel lieber Gedanken dazu, an welchem Strand man liegen möchte, in welcher Lagune das Plantschen am meisten Freude macht oder wo das Tauchen besonders schön ist. Da ist kaum Platz für den Gedanken, dass man schon am ersten Urlaubstag auf einen Seeigel treten könnte (genau das ist einer unserer Redaktionsmitarbeiterinnen passiert). Guter Rat ist dann oft teuer, medizinische Versorgung unter Umständen auch.

Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als in einem fremden Land einen medizinischen Notfall zu haben und nicht versichert zu sein. Gerade in den touristisch beliebten Urlaubsorten wird oft richtig viel Geld für jede noch so kleine Intervention berechnet.

Übrigens wird auch der medizinisch notwendige Krankenrücktransport aus dem Ausland von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Dieser kostet locker mehrere tausend Euro. Möchten Sie auf den Kosten sitzen bleiben?

Abhilfe schafft hier für nur 9,50 € eine Auslandskrankenversicherung, die Ihnen für 12 Monate alle derartigen Sorgen nimmt.

Mehr zu diesem Thema gibt´s von uns nächste Woche.

Möchten Sie schon jetzt ein paar Infos dazu erhalten? Schreiben Sie uns an support@benefit-portal.net mit dem Betreff „Reiseversicherungen“ und wir kümmern uns um Ihre Absicherung im Urlaub.

 

No-Go # 5

„Jetzt bin ich schon im Urlaub und mache mir keine Gedanken mehr. Zu nichts!“

Ausgezeichnet! Das freut uns. Sie können abschalten und sich erholen, Ihre Akkus aufladen, kommen frisch gestärkt aus dem Urlaub zurück.

Einige Dinge sollte man trotzdem bedenken. Zum Beispiel: Den Sonnenschutz.

Man ist gerade angekommen und möchte nur noch schnellstmöglich die Koffer im Zimmer abstellen und in den kühlen Pool springen. Kennen Sie? Wir auch. Der Wunsch wird allerdings schnell zur (schmerzhaften) Wirklichkeit, sollten Sie frei nach dem Motto handeln „Es ist ja schon nachmittags, was soll da großartig passieren?“. Denn wenige Stunden und etliche Rottöne später, versteht man, dass dieser Gedanke vielleicht doch eher im verregneten Malmö als im sonnigen Malaga funktioniert. Zu spät.

Merke: Ein Sonnenbrand im Urlaub taugt nicht als ständige Begleitung und Heilsalbe riecht auch nicht wirklich besser als Sonnenmilch. Besonders diejenigen, die bis jetzt nur Bildschirmbräune von ihrem Rechner abgekriegt haben, sollten die ersten Sonnenbäder bewusst vorsichtig angehen.

Womit wir direkt bei der nächsten Gefahrenquelle für Leib und Leben (und Gesundheit) sind, die diesmal aber ausnahmsweise nicht unmittelbar mit der Sonne zu tun hat: Die Klimaanlage. Man kehrt überhitzt ins Zimmer zurück und entdeckt die Klimaanlage. Diese funktioniert sogar und weil es einem gerade „ach so heiß“ ist (sogar ohne Sonnenbrand), gönnt man sich eine ganze Umdrehung auf der Skala von rot zu blau. Urlaub mit dem perfekten Verwöhnprogramm bestehend aus Sonnenbrand und Erkältung, mit antiseptischer Heilsalbe und antistatischer Wolldecke.

 

No-Go # 6

Handy zum Strand mitnehmen, um „ab und an mal“ Emails zu checken

Endlich ist er da, der Urlaub von dem wir schon lange geträumt haben: Nichtstun und die Seele baumeln lassen. Unmöglich, für den Erholungsuchenden, der den ganzen Tag seine E-Mails checkt und beantwortet. Erholungseffekt eher marginal.

Wenn Sie nicht zwingend notwendig E-Mails checken müssen (nicht jeder führt börsennotierte Unternehmen, ist Fussballer vor Vertragsverlängerung oder Herzchirurg mit Bereitschaft), dann lassen Sie es lieber komplett sein. Unser Tipp: Lassen Sie das Handy im Hotelzimmer. Oft ist Erreichbarkeit keineswegs Notwendigkeit, sondern einfach unsere Unfähigkeit tatsächlich abzuschalten.

Wenn das mit der Bearbeitung der Emails tatsächlich nicht anders geht, dann vereinbaren Sie feste Zeiten. Mit sich selbst (vergessen Sie nicht: Sie wollen sich schließlich erholen..) und auch mit Mitreisenden. Die Liebste, der Liebste und die Liebsten werden es Ihnen danken. Probieren Sie es einfach mal aus. Nur so, zum Spaß…

 

No-Go # 7

Sich unbekümmert an der Minibar bedienen

Situation 1 – Sie sind gerade im Hotel angekommen: „Was für eine Affenhitze hier. Und… oh nein… keine Wasserflasche!“. Natürlich nicht. Aber es gibt ja Abhilfe für dieses wahrlich große Problem: Die Minibar.

Situation 2 – Es ist Abend, Sie sind auf Ihr Zimmer zurückkehrt und verspüren noch Lust auf einen Drink auf der Terrasse oder dem Balkon. Und die Minibar, deren Inhalt Sie nachmittags noch – vernünftig und sparsam wie Sie ja nun mal sind – bewusst ignoriert haben, lockt mit vielen kleinen bunten Fläschchen. Deren Inhalte sich bestimmt wunderbar mit Cola mixen lassen. Aus dem einen Drink werden dann mehrere, aus den vielen kleinen bunten und gefüllten Fläschchen werden irgendwann gutgelaunte (und ebenfalls manchmal gut gefüllte) Urlauber. Nicht vergessen: Im Urlaub schaltet so mancher in den Schluckspecht-Modus. Das ist, lieber Leser, Erfahrung und nicht Ermahnung…

So richtig schlucken müssen werden Sie aber erst beim Auschecken aus dem Hotel; wenn Sie die Rechnung von der Minibar sehen. Denn hier überschreiten oft die Preise von einer Wasserflasche die 5 € Grenze… Geschweige von diesen Rum-Colas, die Sie mit so viel Freude nachts um 3 gemixt haben.

Da lohnt sich wirklich der Ausflug zum Supermarkt am Anreisetag, um für solche Fälle vorzusorgen. Und wenn Sie wirklich etwas aus der Minibar brauchen, dann schauen Sie sich erst den Preis an. Vielleicht vergeht ihnen dabei die Lust sich so frei an der Minibar zu bedienen.

Welche No-Gos haben Sie bei Ihren Urlauben entdeckt? Schicken Sie uns dieses an support@benefit-portal.net, Betreff „Urlaubs-No-Gos“ – und wir veröffentlichen dieses im Magazin. Gerne auch mit passendem Bildmaterial.