Mehr Netto vom Brutto: Die Benefit-Tipps für mehr Gehalt am Monatsende

Der Blick auf das Konto am Ende des Monats ist uns allen bekannt – und der Gedanke dahinter auch: „Ich brauche mehr Geld!“ Aber so schnell lässt sich das nicht immer lösen. Was dagegen schneller geht als man meint, ist die Nettoentgeltoptimierung.

Wir wissen, dass Nettoentgeltoptimierung nicht gerade sexy klingt. Zum Glück ist das Prinzip, das dahinter steckt, viel attraktiver als es der etwas sperrige Name vermuten lässt. Denn NEO – kurz für NettoEntgeltOptimierung – heißt, durch sinnvolle Anpassungen im Bruttogehalt weniger Steuern und Sozialabgaben zu zahlen und dadurch jeden Monat mehr Nettogehalt zu bekommen. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht! Wir erklären Ihnen, wie das funktioniert mit einer Beispielrechnung.


Die Steuerlast und die weiteren Abgaben, die auf unser Gehalt anfallen, sind immens –  sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. Wer ein monatliches Bruttogehalt von 2.500,- € verdient, bekommt (bei Steuerklasse I) am Ende des Monats gerade einmal 1.630,- € ausgezahlt. Gleichzeitig fallen auf Seiten des Arbeitgebers inklusive gesetzlicher Sozialabgaben sogar 2.990,- € an.

Man kann diese Situation einfach als ärgerlich bezeichnen und ohne weiteres akzeptieren. Alternativ kann man aber die vielfältigen Möglichkeiten nutzen, die vom Gesetzgeber im § 1 der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) vom 1. Januar 2007 fixiert sind – nämlich die Möglichkeiten der Nettoentgeltoptimierung.

 

Eine gezielte und individuell angepasste NEO ermöglicht es dem Arbeitnehmer,
dass bestimmte Ausgaben der Lebenshaltung (wie beispielsweise Handykosten oder Ausgaben für das Mensaessen) aus dem Bruttogehalt gezahlt werden können. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist riesig: Es gibt ca. 30 Bausteine der Nettoentgeltoptimierung – von A wie betriebliche Altersvorsorge über Handykostenerstattung, Dienstfahrrad, Essenschecks, Firmenkreditkarte mit Guthaben bis hin zu W wie Werbekostenzuschuss. Das tollste ist: Diese Bausteine werden aus dem Bruttogehalt vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben bezahlt. Dementsprechend fließt am Ende des Monats mehr Nettogehalt auf das Konto.

Wie hoch der individuelle Vorteil jedoch genau ist, hängt dabei von persönlichen Voraussetzungen ab wie beispielsweise der Steuerklasse und der Freibeträge. Generell steht die Entgeltoptimierung sowohl Vollzeit-Angestellten, als auch Teilzeit-Arbeitern, Mini-Jobbern oder Halbtagskräften genutzt werden.

Doch sind wir mal ehrlich: Irgendwo muss der Haken sein, oder?

Niemand schenkt einem je nach Gehalt 1.400,- € Nettoplus in einem Jahr ohne, dass es einen Nachteil gibt – und dieser Einwand ist berechtigt. Denn geringere Sozialabgaben bedeuten auch geringeren Anspruch auf Sozialleistungen wie gesetzliche Rente und Arbeitslosengeld. Stellt man jedoch die Ersparnis, die durch NEO resultiert, gegenüber den Verringerungen in den Ansprüchen auf Sozialleistungen, so stellt man schnell fest, dass die Ersparnis hochgradig überwiegt.

Wer jedoch seine Ansprüche auf Sozialleistungen berechtigterweise nicht verringern möchte, kann die Differenz aus seinem durch NEO höheren Nettogehalt ausgleichen. Dies kann durch private Altersversorge und Arbeitslosenversicherung gemacht werden, die in der Regel mit viel besseren Konditionen verbunden sind, als die „Standard-Sozialleistungen“.
Und wenn das alles erledigt ist, bleibt Ihnen am Ende des Tages noch Geld übrig, für die Sachen im Leben, die richtig Spaß machen.

Sie möchten wissen, wie Sie Ihr Nettogehalt durch NEO erhöhen können? Dann schreiben Sie uns an:  support@benefit-portal.net