Keine Angst vor Einbrechern: Die 5 besten Tipps für Heimsicherheit

Schon monatelang freuen Sie sich darauf, mit Ihrem Schatz auf das Konzert Ihrer Lieblingsband zu gehen, verbunden mit einem Städte-Kurztrip und Übernachtung im 5-Sterne-Hotel. Doch als Sie nach zwei Tagen wieder nach Hause kommen, trifft Sie der Schlag: Jemand ist in Ihr Zuhause eingebrochen.

Das schlimmste was sich viele vorstellen können: Fremde Menschen haben Ihre privaten Sachen angefasst oder eben sogar gestohlen. Zusätzlich zum materiellen Schaden, waren auf dem gestohlenen Laptop vielleicht auch alle Fotos mit Freunden und Familie der letzten Jahre – ein Schaden, der eigentlich unbezahlbar ist. Zusätzlich zum materiellen und immateriellen Verlust bleibt lange ein Gefühl der Unsicherheit.

Damit es nie zum Fall der Fälle kommt oder Sie bestenfalls gut vorbereitet sind, haben wir hier unsere 5 besten Tipps für die Heimsicherheit aufgelistet!

Tipp #1

Die Alltags-Falle: Offene Fenster und Rolläden

Gerade im Alltag fühlen sich die meisten Menschen sicher. Einmal um die Ecke zum Bäcker oder für den Samstags-Großeinkauf 1-2 Stunden raus? Da sollte nichts passieren – falsch gedacht! Statistisch gesehen, passieren 57,9 % aller Einbrüche meist tagsüber zwischen 10 und 22 Uhr, wenn die Einbrecher damit rechnen, dass Sie entweder bei der Arbeit oder eben beim Einkauf sind. Gerade deshalb sollten Sie aufpassen nicht in die größte Alltagsfalle zu tappen: „Fenster auflassen oder Rolladen runter für 5 Minuten, während ich weg bin, kann ja keinem schaden.“

Unsere Tipps für Sie:

  • Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit!
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen!
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort ihre Abwesenheit signalisieren!

Tipp #2

Schlüssel & Schloss: So einfach können Sie Ihren Alltag sicherer gestalten

Jeder kennt das mulmige Gefühl, wenn die Haustüre zufällt und der Hausschlüssel nicht sofort in der Hand ist. Zum Glück haben Sie ja einen Ersatzschlüssel im Blumenkübel hinterlegt. Oder Sie gehen kurz aus dem Haus und schließen nicht sofort ab – Sie sind ja sofort wieder da, richtig? Alles keine guten Ideen! Und auch wenn Sie dann mal Ihren Hausschlüssel verloren haben sollten, reicht das einfache Besorgen eines Ersatzschlüssels nicht aus.

Unsere Tipps für Sie:

  • Selbst wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie sie auch immer zweifach ab.
  • Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Lassen Sie bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel niemals innen stecken.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus!

 

Tipp #3

Der wachsame Nachbar – behalten Sie Ihre Umgebung im Auge

Auch wenn wir Ihnen hier nicht grundsätzliches Misstrauen in Ihre Umgebung an die Hand geben wollen, möchten wir Sie doch darauf hinweisen. Grundsätzlich ist Vorsorge stets besser als Nachsorge – achten Sie deshalb auf die folgenden Dinge!

Unsere Tipps für Sie:

  • Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, und zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie den Türspion und den Sperrbügel (Türspaltsperre).
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück!
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei!

Tipp #4

Nicht zuhause und trotzdem sicher: So geht’s!

Natürlich können Sie nicht immer Zuhause sein – aber was gilt es dann zu tun? Damit Sie nicht ein dauerhaft schlechtes Gefühl haben, wenn Sie dann doch einmal das eigene Zuhause verlassen, gibt es auch diverse Präventionsmöglichkeiten, die Sie angehen können.

Unsere Tipps für Sie:

  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit bspw. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter!
  • Erwecken Sie bei Abwesenheit den Anschein, dass jemand Zuhause ist, z.B. durch eingeschaltetes Licht bei Dunkelheit und/oder Radio oder Fernseher

 

Tipp #5

Jetzt ist es passiert: Bei Ihnen wurde eingebrochen! Das sollten Sie beachten!

Wenn es dann doch zum Fall der Fälle gekommen ist und bei Ihnen wurde eingebrochen, gilt es erst einmal an die Bestandsaufnahme zu gehen: Ist die Polizei informiert? Was fehlt? Könnten Daten gestohlen worden sein, die weitere Probleme (Thema: Internetzugänge und Kreditkarten) bereiten?

Und dann noch der sachliche Part: Haben Sie eine Hausrat? Wenn ja, müssen Sie diese unverzüglich informieren – und wir hoffen für Sie, dass Sie eine Versicherung gewählt haben, die mit einer Pauschale – der sogenannten Unterversicherungsverzichtsklausel –  arbeitet. Denn diese ermittelt den Wert der gestohlenen Sachen in Anlehnung an die Größe Ihrer Wohnfläche.

Sollten Sie das nämlich nicht haben, müssen Sie zusätzlich – und relativ wahrscheinlich umständlich und langatmig – mit der Hausratversicherung kommunizieren um den Wert des Hausrates nachzuweisen. Deshalb hier unsere Tipps für eine gute Hausrat!

Unsere Tipps für Sie:

  • Worauf Sie bei einer guten Hausratversicherung achten müssen: Die Standarddeckung umfasst Schadensfälle wie Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Leitungswasserschaden, Ex- und Implosion, Raub, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Versichert ist dabei der gesamte Hausrat, also alle Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, Wertsachen und Bargeld innerhalb Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses. Zusätzlich können Sie weitere Schadensfälle mitversichern – wie zum Beispiel Glasbruch, Fahrraddiebstahl, Überschwemmung, Überflutung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch.
  • Achten Sie auf die Berechnung des Neuwerts: Unter Neuwert versteht man den Wiederbeschaffungspreis gleicher Art und Güte. Der ursprüngliche Anschaffungspreis spielt hierbei eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, was es zum Schadenszeitpunkt kosten würde, die gleiche bzw. vergleichbare Sache neu zu erwerben. Bei neuen Geräten ist die Entschädigungsberechnung einfach, da diese evtl. noch produziert werden und man genau das gleiche Gerät wieder erwerben kann. Bei älteren Elektrogeräten hingegen, ist es im Versicherungsfall oft so, dass der Versicherungsnehmer im Vergleich zum Anschaffungspreis eine um vielfaches niedrigere Entschädigungsleistung erhält. So kostete z.B. vor 15 Jahren ein durchschnittlicher Röhrenfernseher mit 80-90 cm Bildschirmdiagonale ca. 1.000 DM. Einen Flachbildschirm mit einer vergleichbaren Bildschirmdiagonale bekommt man heutzutage bereits für 200 – 300 EUR. Dass das neue Gerät einen erheblichen technologischen Fortschritt erlebt hat und der Kunde somit ein besseres Gerät bekommt, spiegelt sich in der Entschädigungsberechnung nicht wider. 
  • Ihre Hausrat sollte Ihnen einen Anspruch auf vergleichbare Qualität bieten: Hatte man seinerzeit sich ein sündhaft teures Markengerät angeschafft, z. B. einen Röhrenfernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 120 cm im Jahre 2002 in einem Wert von 5.000 EUR, so hat man nach einem Versicherungsfall (z.B. Blitzüberspannungsschaden) Anspruch, sich ein vergleichbares Modell desselben Herstellers wiederzubeschaffen. Es würde also nicht ausreichen, wenn der Versicherer die Entschädigungsleistung danach ausrichten würde, wie viel der günstigste Fernseher/günstigste Marke mit einer Bildschirmdiagonale von 120 cm kosten würde. Bei einem Premiumhersteller ist der Preisverfall durch den Technologiefortschritt übrigens nicht so stark, wie bei anderen Anbietern. Ein Gerät mit einer vergleichbaren Diagonale geht schnell in die Richtung vom ursprünglichen Anschaffungspreis.
  • Unser Benefit für Sie: In Ihrem Benefit-Portal können Sie einfach und unverbindlich Ihre persönliche Hausrat mit Unversicherungsverzichtklausel berrechnen und eine weitere Beratung beantragen!

Haben Sie noch weitere Tipps für mehr Heimsicherheit?

Dann schreiben sie Sie uns doch einfach in die Kommentare oder schicken Sie uns eine Nachricht an info@benefit-portal.net – wir veröffentlichen mit Ihrer Erlaubnis jeden Tipp im Benefit Magazin!