Die Wasserbombe – wie aus einem Streich ein teurer (Haftpflicht-)Spaß wird

Landläufige Meinung: Kinder haben oft mehr Glück als Verstand. Was aber, wenn weder Glück noch Verstand, sondern vielmehr Übermut und das schlichte Kindsein in eine Situation führt, die eine Familie – aus wie vielen Köpfen und Köpfchen sie auch immer besteht – in große Schwierigkeiten bringt?

Wer kennt nicht die Schar Kinder, die auf der Straße spielt und mal eben den neuen Flitzer des Nachbarn mit Straßenkreide in Rennwagendesign verschönert? Wer kennt nicht die von unserer Zeichnerin gut getroffene vergnüglich anmutende Szene der trefflich platzierten Wasserbombe?

Volltreffer mit vollem Risiko, denn in der Regel haften Eltern für ihre Kinder! Haftungspflicht, erst einmal unbegrenzt.


Der Gesetzgeber hat (wohl wissend, dass auch Eltern nur jeweils zwei Augen und Ohren haben und sich im Regelfall auch nicht teilen können) dieses Gefahrenpotential erkannt und elterliche Pflichten in § 828 BGB genauer definiert. Es heißt dort:

Bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres haften Kinder grundsätzlich nicht, sofern die Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind (im Straßenverkehr bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres). Kaum vorstellbar, dass ein 6-jähriger wirft, während Mama Blumen gießt, Haare föhnt oder das noch kleinere Geschwisterchen wickelt. Oder doch?

Zwar steigt die Eigenverantwortung mit zunehmendem Alter der Kinder und die Aufsichtsverpflichtung der Eltern sinkt in vergleichbarem Maß, dieser Umstand jedoch endet im wahren Dilemma: Verfolgen oder Freiräume einräumen? Selbst lernen lassen oder größtmöglicher Schutz vor eigenen Schäden bzw. Schäden Außenstehender? Wann wird aus Beaufsichtigung Bewachung und wann ist weder das eine noch das andere überhaupt geboten? Und wann ein unbedingtes Muss?

Der Gesetzgeber empfiehlt nachfolgende „Kontrollintervalle“:

  • 4-jährige können ruhig mal 15 Minuten unkontrolliert spielen, sofern sie sich z.B. auf einem Spielplatz und nicht in der Nähe einer Hauptverkehrsstraße oder eines Gewässers befinden.
  • 5-jährige dürfen bis 15 Minuten länger unbeaufsichtigt bleiben.
  • 6-jährige haben alle 30 Minuten mit elterlichen Argusaugen zu rechnen.
  • 7-8-jährige Sprösslinge, die über Gefahren ausreichend aufgeklärt wurden (was bedeutet eigentlich „ausreichend“?), brauchen vor regelmäßiger Überwachung durch Mama und/oder Papa und/oder einer personensorgeberechtigten Person keine Angst zu haben. Sofern sie in der Vergangenheit nicht ausgerechnet dadurch auffällig geworden sind, die gut gemeinten Ratschläge in der Regel zu überhören.

Sie haben Ihr Kind gemäß Empfehlung, eigenem Fürsorgeempfinden und (gewollt oder auch nicht gewollt) entgegengenommener Ratschläge beaufsichtigt, und es trotzdem ist ein Schaden entstanden? Glückspilz, wessen Kind jetzt unter 7 Jahre alt ist, denn es ist ja „deliktunfähig“. Auch das schönste Amtsdeutsch kann hier allerdings kaum darüber hinwegtäuschen, dass das vormals ungetrübte Verhältnis zum nunmehr geschädigten Nachbarn nachhaltig leiden könnte. Mal ganz abgesehen vom schlechten Gewissen und der Erkenntnis „Hätt‘ ich mal..“.

Denken Sie immer dran: Irgendwann pustet der Nachwuchs sieben Kerzen von seinem Kuchen. Spätestens dann Adieu Zeit relativer Sorglosigkeit und der Präzedenzfälle zur Aufsichtspflicht und Herzlich Willkommen in der Welt der Haftpflicht(versicherung).

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